Hier zunächst einige sehr wichtige Zitate von W.A. Tozer. Dann Zitate von anderen Christen.

Christus ist ein Projekt geworden, das man fördern, bzw. eine Sache, der man dienen muss. Er ist aber nicht der Herr, dem man gehorchen muss. Das Resultat sind Christen, die laufen, ohne gesandt zu sein, und predigen, ohne beauftragt zu sein

Gänzlich unbemerkt ist in unserer modernen Zeit ein neues Kreuz in viele gläubige Kreise eingedrungen, das dem alten auf den ersten Blick zwar ähnelt, sich aber doch ganz wesentlich von ihm unterscheidet.
Das alte Kreuz hat nichts mit der Welt zu tun. Für unser altes, sündiges Ich bedeutet es den Tod. Durch dieses Kreuz verwirklichte sich der Richterspruch Gottes über die Sünde. Das neue Kreuz steht dagegen nicht im Gegensatz zur Welt. Es lässt den Menschen unbehelligt leben. Seine Lebensmotive sind unverändert geblieben. Er lebt noch immer zu seinem eigenen Vergnügen, nur dass er jetzt christliche Lieder singt und sich religiöse Filme ansieht, anstatt anstößige Lieder zu singen oder zu saufen. Die Betonung liegt noch immer auf Vergnügen, obwohl es nun einen moralisch höheren Stand erreicht hat.
Das neue Kreuz bringt eine neue und völlig andere Evangelisationsmethode mit sich. Der Evangelist verlangt keine Absage an das alte Leben, bevor ein neues empfangen werden kann. Er predigt nicht die Kontraste, sondern die Ähnlichkeiten. Er versucht, sich dem öffentlichen Interesse anzupassen, indem er zeigt, dass das Christentum keine unangenehmen Forderungen stellt, sondern dasselbe anbietet wie die Welt, nur auf einem höheren Niveau.
Das neue Kreuz zerbricht den Sünder nicht, es gibt ihm lediglich eine andere Richtung. Es treibt ihn dazu, auf eine saubere und fröhlichere Art zu leben und erhält ihm seine Selbstachtung.

Dem Überheblichen sagt das neue Kreuz: »Komm und setze dich für Christus ein«.
Dem Egoisten sagt es: »Komm und rühme dich in dem Herrn«.
Zu dem Enthusiasten sagt es: »Komm und freue dich an der Botschaft der Gläubigen«.

Der Beweggrund dieser ganzen Sache mag ein aufrichtiger sein, trotzdem ist das falsch. Es schießt völlig an der Bedeutung des Kreuzes Christi vorbei.

Das Kreuz ist nämlich ein Symbol des Todes.

Es ist ein Sinnbild für das jähe, schreckliche Ende des Menschen. Der Mann, der zur Zeit der Römer sein Kreuz die Straße hinuntertrug, hatte sich bereits von seinen Freunden verabschiedet. Er kam niemals wieder zurück. Er ging nicht hinaus, um seinem Leben eine andere Richtung zu geben, sondern um es zu beenden. Das Kreuz ging keine Kompromisse ein, milderte nichts, ersparte nichts; es tötete die Menschen ein für allemal. Es versuchte nicht, mit seinem Feind auf gutem Fuß zu leben. Es schlug grausam und hart zu, und wenn es seine Arbeit getan hatte, war der Mann nicht mehr vorhanden.

Der alte Adam ist zum Tode verurteilt.

Da gibt es kein Entrinnen. Gott kann keine Sünde gutheißen, wie unschuldig oder sogar schön sie in den Augen der Menschen auch sein mag.
Gott zerbricht den Menschen, indem Er das Alte in ihm sterben lässt und ihn dann zu einem neuen Leben emporhebt.
Eine Verkündigung, die zwischen dem Weg Gottes und dem der Menschen freundliche Parallelen zieht, ist aus der Sicht der Bibel falsch und ein grausames Vergehen an den Herzen derer, die zuhören.
Wenn wir zu Christus kommen, bringen wir unser altes Leben nicht auf eine höhere Ebene, sondern lassen es am Kreuz. Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben.
Wir wurden nicht gesandt, um zwischen Christus und der Welt ein gutes Einvernehmen herzustellen. Wir sind keine Diplomaten, sondern Propheten, und unsere Botschaft ist kein Kompromiss, sondern ein Entweder-Oder.
Gott bietet das Leben an, aber kein verbessertes altes Leben. Das Leben, das Er uns anbietet, ist das Leben aus dem Tod heraus. Es ist immer ein langer Weg bis zum Kreuz. Wer immer dieses Leben haben will, muss sich unter der Zuchtrute Gottes beugen.
Er muss sich selbst ablehnen und dem über ihn gefällten, gerechten Richterspruch Gottes zustimmen.
Was bedeutet das für den Einzelnen, für den Verdammten, der in Jesus Christus ein neues Leben finden will?
Ganz einfach:
Der Mensch muss bereuen und glauben. Er muss zuerst seine Sünden und dann sich selbst aufgeben. Er darf nichts verdecken, nichts verteidigen, nichts entschuldigen. Er darf nicht mit Gott handeln wollen, sondern muss sich unter dem harten Schlag des Missfallens Gottes (gegenüber der Sünde) beugen und erkennen, dass er den Tod verdient hat.
Nachdem er das getan hat, soll er auf Jesus, den auferstandenen Retter, in kindlichem Vertrauen aufblicken; von Ihm kommt Leben, Wiedergeburt, Reinigung und Kraft.
Das Kreuz, welches das irdische Leben Jesu beendet, macht auch mit dem Sünder ein Ende; und die Kraft, die Christus von den Toten auferstehen ließ, erhebt auch ihn zu einem neuen Leben mit Christus.
Dies ist der Inhalt aller Verkündigung, die der Welt durch die Zeitalter hindurch Leben und Kraft gebracht hat. Mystiker, Reformatoren und Erweckungsprediger haben genau dies immer wieder betont, und Zeichen, Wunder und mächtige Taten des Heiligen Geistes zeugen von der Bestätigung Gottes.

Wagen wir es, als Erben solch eines machtvollen Testamentes an der Wahrheit herumzupfuschen?
Möge Gott das verhüten.
Lasst uns das alte Kreuz predigen, und wir werden eine neue Kraft erfahren.

Friedrich Bodelschwingh

  • Es wird hell in einem Menschenleben, wenn man für das Kleinste danken lernt.

  • Wir hindern Gott daran, uns die großen geistlichen Gaben zu geben, die er für uns bereit hat, wenn wir für die täglichen Gaben nicht danken

Amy Carmichael

  • Wenn die Liebe unter uns zu schwinden droht, wenn es möglich wird, den leisesten Schatten eines lieblosen Wortes zu dulden, dann fängt unsere Gemeinschaft an zu sterben. Lieblosigkeit ist tödlich, sie ist gefährlicher als eine Kobra. Gerade so, wie ein winziger Tropfen des Kobragiftes sich schnell in dem ganzen Körper dessen verbreitet, dem es eingespritzt wurde, so genügt ein Tropfen galliger Lieblosigkeit in meinem oder deinem Herzen, dass er sich in furchtbarer Macht in unserer Familie ausbreitet, denn wir sind ein Leib …. Wenn du irgendwo Lieblosigkeit entdeckst, lass alles liegen und bringe es in Ordnung, wenn möglich sofort.
  • Wir können geben ohne zu lieben, aber wir können nicht lieben ohne zu geben.

Billy Graham

  • Um Nationen wieder auf die Beine zu bringen, müssen wir zuerst auf die Knie fallen

Francis Schaeffer

  • Wo der Heilige Geist brennt, wird der Mensch verbraucht

Adolf Schlatter

  • Du bist mit Christus der Sünde gestorben, so sei nun auch tot! Du bist mit Christus auferstanden ins Leben für Gott, so lebe ihm nun! Du bist in Freiheit gesetzt, so sei nun frei!
  • Es ist besser, ich bete einen Rachepsalm, als einen gottlosen Hass in meinem Herzen zu tragen.
  • Heiligung ist die Bewahrung der Verbundenheit mit Gott, die das, was von Gott scheidet, abstößt und das, was mit ihm verbindet, ergreift und festhält.
  • Was die Liebe anschaut, glänzt.
  • Wenn uns der Geist bewegen soll, ohne dass wir uns bewegen; uns erleuchten soll, ohne dass wir denken; uns heiligen soll, ohne dass wir wollen; uns gehorsam machen soll, ohne dass wir gehorchen; uns vom Bösen erlösen soll, ohne dass wir es lassen; so haben wir nicht Christi Verheißung für uns.
  • Wer auch nur eines Menschen Herz bewogen hat, Gott zu danken, der hat nicht umsonst gelebt
  • Das Gesetz fordert, die Gnade gibt.
  • Ich darf nicht sagen: ich bin zu gut für Gottes Zorn. Ich darf aber auch nicht sagen: ich bin zu schlecht für Gottes Gnade.
  • Jesus will ganz gemieden, oder ganz ergriffen sein
  • Wo die Umkehr ausbleibt, hört die Gnade auf.

Kurt Schneck

  • Jesus ist das Leben, das sich bei uns durchsetzen will. Ein unzerstörbares Leben, das allen Tod, alle Vorläufigkeit, alle Geschichtlichkeit, alle Verfügtheit und alles Versklavtsein an die Verhältnisse überwinden will.

C.H. Spurgeon:

  • Lass deinen Glauben nie älter sein als eine Stunde
  • Je mehr vom Himmel in unserem Leben ist, desto weniger werden wir von der Erde begehren
  • Gott gibt denen Ehre, die sie zur Verherrlichung des Gebers tragen können
  • Was nicht Hölle ist, ist Gnade
  • Unsere Weisheit besteht darin, dass wir auf den Herrn blicken und nicht mit Menschen streiten
  • He who serves God has infinite resources.